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Jesus würde auch heute von den Religiösen verfolgt werden

 

Die Kirchen und meisten Glaubensgemeinschaften haben nicht mehr viel gemeinsam mit den frühen Christen. Das sich z.B. das Oberhaupt der katholischen Kirche nach wie vor als “Pontifex Rex” bezeichnet, wie zu Zeiten Jesu der Oberpriester des römischen Imperiums und gleichzeitig als Stellvertreter Christi, bestätigt nur die Prophezeiung, dass sich der oder die Antichristen sogar auf den Thron Jesu setzten werden. In Joh 8.44 werden die Eigenschaften des oder der Antichristen beschrieben. Die Geschichte der katholischen Kirche ist voll von Lug, Trug, Mord und Betrug. Schätzungsweise 120 Millionen Tote gehen auf das Konto der großen Kirchen durch Glaubenskriege, Verfolgung Andersdenkender und an Völkermord grenzender Missionierung. Selbst der Führungsanspruch des Bischofs von Rom beruht auf einer gefälschten Urkunde. Aber auch die meisten anderen Glaubensgemeinschaften von A-Z haben Jesus vom Thron gestoßen und gegen angeblich von Gott eingesetzte Stammapostel, Prophetinnen, treue und verständige Sklaven oder wie sie auch immer genannt werden, ausgetauscht.

Im angeblichen Namen Christi wurden und werden schamlos riesige Vermögen angehäuft. Die beiden großen deutschen Amtskirchen z.B. pochen noch heute auf die Einhaltung von Entschädigungs-Gesetzen aus der Zeit Napoleons, die eine Entschädigung für die Abschaffung der Leibeigenschaft (Menschen waren bis dahin sogar Eigentum der Kirchen) und anderer Machtinstrumente vorsahen. Und das obwohl Deutschland in der Zwischenzeit ein Kaiserreich, Diktatur und zwei Demokratien erlebt hat und zudem “die finanziellen Verluste” der Kirchen bereits mehrfach ausgeglichen wurden. Weiter erhalten die Kirchen auch in Zeiten großen Krisen fast 150 Milliarden direkte Zahlungen aus dem Staatshaushalt. Solche Kirchen lassen sich beim besten Willen nicht mit der Bibel oder den Aussagen Jesu Christi vereinbaren. Jesus würde eher als Feind der Kirchenführer auftreten, denn als ihr oberster Führer.

Alle religiösen und dogmatisch gebundenen Kreise werden Seinem Wirken eher mit äußerstem Misstrauen als mit Freude aus der Ferne betrachten. Die Theologen würden über Ihn lächeln, "Laienprediger" Ihn für einen Schwärmer halten. Viele den Kopf schütteln und warnen, denn der Herr wäre ihnen unbequem. Sein Tun erschiene ihnen bedenklich, gefährlich. Jesus würde sich mit unerhörter Vollmacht gegen die heutigen sittlichen, religiösen und gesellschaftlichen Zustände wenden. Aber auch gegen den Materialismus, gegen Scheinheiligkeit, Lieblosigkeit, Gesetzlosigkeit - kurzum: gegen alles Unrecht, dessen wir uns vielleicht noch nicht einmal richtig bewusst sind. Aber man sehe sich gezwungen, ihn ernst zu nehmen, denn wie bei seiner ersten Ankunft würde eine Wunderkraft von Ihm ausgehen, unglaubliche Dinge geschehen, die die Gemüter gewaltig erschüttern.

 

 


Aber was wäre dann die Folge von allem? Viele Hüter unserer kirchlichen und staatlichen Ordnung würden gegen Ihn einschreiten, Ihn hassen und verfolgen. Ans Kreuz heften könnte man Ihn heute zwar nicht mehr, aber man würde Ihn seelisch kreuzigen durch Hohn, Schmähung, Verleumdung, Entstellung Seines Wirkens und durch gesellschaftliche Ächtung.

 

In einer Zeit, wo die Menschheit glaubt, im Besitz höchster wissenschaftlicher Erkenntnis zu sein, hat sie kein Verständnis für Gottes lebendiges Wirken. Dabei spielt es keine Rolle, dass die sachliche Wissenschaft geprägt ist von teilweise haarsträubenden Irrtümern. Die Christenheit bildet sich ein, Jesus zu kennen, aber von einer wahren Erkenntnis über Gottes Sohn ist sie weit entfernt und somit auch nicht imstande, Ihm zu dienen.

 

Wie würden sich die politischen Mächte heute gegenüber Jesus verhalten?

 

Außer den Frommen und Religiösen waren noch andere Mächte an der Kreuzigung Jesu beteiligt. Die Priester und Schriftgelehrten hätten Ihn nicht in den Tod bringen können, wenn der römische Statthalter Pilatus schließlich nicht nachgegeben hätte. Oft wird Pilatus als charakterloser Feigling betrachtet, der mit der Kreuzigung Jesu einen Justizmord begangen hatte. Pilatus erkannte jedoch, dass Jesus nicht des Todes schuldig war, wie in Matt 27:11-26 zu lesen ist. In seinen Augen war Er ein harmloser religiöser Schwärmer, den man getrost freilassen konnte. Aber der jüdische Klerus ließ nichts unversucht, drohte sogar mit Aufruhr. Obwohl Pilatus wusste, das dies alles aus Neid und Eifersucht geschah, wusste er auch, wie verhasst die Römer bei den Juden waren und sie jede Gelegenheit zum Widerstand nutzten. Wie aber würde man in Rom mit einem Statthalter verfahren, der um der Parteinahme willen für einen religiösen Schwärmer seine politische Karriere aufs Spiel setzte? Und so gab er dann nach und sprach über Jesus das Todesurteil.

So wird eben in der Politik verfahren, auch heute noch. So wird die Wahrheit gekreuzigt. Pilatus lebt auch noch heute - überall in der Politik: Man fragt nicht nach Recht und Wahrheit. Die politischen Interessen allein sind maßgebend. Auch der moderne Staat tötet die Wahrheit und überliefert Jesus dem Tode. Genauso wie die Kirchen, die aus Machtstreben und Selbsterhaltungstrieb schon viele unheilvolle Allianzen eingegangen sind. Sogar mit ihren größten Feinden, wie die willfähige Kooperation der großen Kirchen mit der Nazi-Diktatur im Dritten Reich zeigte. Manche sonntäglichen Predigten in dieser Zeit unterschieden sich in ihrer judenfeindlichen Hetze kaum von denen der Nazischergen. Wie wären die beiden Weltkriege verlaufen, wenn die Kirchenführer ihren Gläubigen den Kriegsdienst untersagt hätten?

Pilatus hat die Probe nicht bestanden. Aber wie hätten wir uns verhalten? Stehen wir immer zum Recht, zur Wahrheit? Oder schließen wir bei Bedarf gerne irgendwelche Kompromisse? Fragen wir uns alle selbst: Stehen wir fest, wenn es gilt, für Christus einzustehen und die Wahrheit zu bekennen, wenn sie von allen laut verachtet wird? Zuviel Zuversicht ist hier mit Sicherheit fehl am Platz.

 

Warum sich das gewöhnliche Volk von Jesus abwandte

 

Nun fragen wir weiter: Gab es im weiten jüdischen Land nicht viel gewöhnliches Volk, das Jesus zugejubelt hatte und auf Seiner Seite stand? Hatten sich nicht Menschen um Ihn geschart, die unzufrieden waren mit den herrschenden Zuständen, die nach Wahrheit dürsteten und erkannt hatten, dass diese in Jesus erschienen war?

Anfangs herrschte doch großer Jubel beim Einzug Jesu in Jerusalem! Wo waren die Scharen, die die Straßen säumten? Sie ließen Jesus schließlich im Stich - eingeschüchtert, irregeführt und aufgewiegelt ausgerechnet durch das Geschrei der Priester und Pharisäer. Selbst die nächsten Anhänger hatten sich bekanntlich versteckt oder ihn verleugnet.

Allein musste Jesus Seinen Todesweg gehen. Nach wie vor ein schreckliches Schauspiel, auch wenn die Bibel immer wieder darauf hinweist, dass dies zur Erfüllung der Prophezeiungen geschehen musste. Auch heute noch wird Jesus gekreuzigt: durch die verweltlichte Christenheit, den Staat und die Gesellschaft.





 
 

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