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Der Hügel Golgatha (n. d. Überlieferung) - "Und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Schädelstätte, welche heißt auf hebräisch Golgatha."    Joh. 19:17. Den Namen hat der Hügel aufgrund einer schädelähnlichen Felsformation.

Trugbilder verzerren die Wirklichkeit

 

Zahllose Predigten und Vorträge werden noch heute über den am Kreuz hängenden Jesus gehalten. Moderne “Christen” besingen ihn sogar mit Inbrunst und recht kommerziell und erhöhen ihn im Rahmen der Dreieinigkeit sogar zu Gott selbst, obwohl die Bibel selbst immer sehr deutlich sagt, dass er “nur” Gottes Sohn sei (Matt 3:17). Es ist daher zu bezweifeln, dass der wahre, tiefe Sinn des Kreuzestod Jesu von der verweltlichten Kirche - überhaupt von der ganzen nominellen Christenheit verstanden wird.

 

Die Menschen sind es gewöhnt, das Leiden und Sterben Jesu im Licht künstlerischer Verklärung zu sehen, den Herrn am Kreuz mit den Augen Raffaels, Holbeins, Dürers, Rembrandts oder Rubens. Ihre künstlerischen Darstellungen mögen beeindruckend sein, aber die Wirklichkeit wird in manchem anders ausgesehen haben. In den fast 2000 Jahren, die seit Jesu Tod verflossen sind, hat sich die Menschheit ein Bild nach ihrer Vorstellung vom Gekreuzigten geformt: Er hängt am Kreuz als der große Fürst der Ehren, umflossen vom Glanz der Verklärung. Unzählige bekunden, nichts Höheres sehen zu wollen als Ihn. In erhebenden Gottesdiensten wird das Gefühl der Menschen angesprochen.

 

Sie werden beeindruckt durch Predigten, Andachten und Liturgische Feiern, in denen die Worte, die Jesus Christus einst in Todesangst und umgeben von Schmach ausgestoßen hat, Gegenstand gefühlvollen Genusses sind. Und so gehen die Menschen schließlich heim in dem Gefühl, wieder einmal gute Christen gewesen zu sein.

 

Diese Trugbilder verzerren aber die wahre Bedeutung des Kreuzes Christi. Der wirkliche Hergang der letzten Stunde Jesu war ganz anders. Für unseren Glauben ist es sehr wichtig, dass wir die unverhüllte Wirklichkeit sehen: Jesus wurde nicht als "König der Ehren", sondern als Verbrecher behandelt. Unter dem Zulauf des wütenden Pöbels, der an Ihm sein unflätiges Tun auslässt, hat man Ihn hinauf zur Richtstätte gestoßen. Er gilt als FrevIer, ein Gottloser, einer, der den Tempel geschändet hat, ein Schwärmer, ein Hetzer, der nun seinen verdienten Weg geht! Alle, die am Wege stehen: Priester, Schriftgelehrte und auch einfache Bürger, blicken auf ihn herab. Seine Anhänger sind zerstoben. Die wenigen Getreuen halten sich irgendwo versteckt. In tiefster Einsamkeit schreitet der nur wenige Tage zuvor wie ein König bejubelte Jesus von Nazareth dahin.

Einsam  trägt Er das Licht Seiner Wahrheit (Joh. 18: 37, 38) durch die tobende Menge aus Feindschaft, Hohn und Unglauben. Es soll deutlich gesagt sein: Das Kreuz, das heiligste Zeichen der Christenheit - oft als Schmuckstück degradiert - war damals der Galgen, an den man Aufrührer und die schlimmsten Verbrecher hängte. Diese sehr grausame Hinrichtungsart war zudem für Nichtjuden vorgesehen. Etwas schlimmeres hätte man einem Juden nicht antun können.

Ihn, den Herrn, der in die Welt gekommen war, um für die Wahrheit zu zeugen, nagelte man an das Fluchholz. Aufgerichtet steht es an der Straße, auf dem Hügel Golgatha. Jeder Vorübergehende fühlt sich dazu berufen, ein Wort des Hohnes und des Fluches gegen Ihn auszusprechen. Sicher tut mancher es im ehrlichen Zorn über diesen vermeintlichen Verbrecher und Gotteslästerer. Nun stehen die Feinde da und sind befriedigt. Der Verblendete, der Israels Heiligtümer angetastet hat, erleidet Sein verdientes Los. Einige bedauern Ihn wohl, die meisten aber verspotten Ihn.

 

Unter unvorstellbaren Schmerzen stirbt er schließlich mit den Worten: "Eli, Eli, lema sabachthani!" Das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen” Matt 27:46. Sind es Worte zum Singen? Wie wäre uns wohl zumute, wenn Worte, die unsere Mutter, unser Bruder, unsere Schwester im Todeskampf gerufen haben, zum Mittelpunkt eines Konzertes würden?

 

Die Frommen und Religiösen waren es, die Jesus kreuzigten

 

So geht Jesus am Kreuz durch Schrecken und Einsamkeit und erfüllt den Willen seines Vaters. Und viele Prophezeiungen. Den Juden war in der Thora ein Retter, ein Messias und Befreier prophezeit worden, auch die ungefähre Zeit seines Auftretens. Es muss wohl unter dem Volk eine so euphorische Stimmung geherrscht haben, dass der Statthalter der römischen Besatzungsmacht alle männlichen Kleinkinder in Bethlehem umbringen ließ (Matt 2:1-18).

Umso erschreckender ist daher die Erkenntnis, dass es drei Jahrzehnte später die frommen Leute sind, die Jesus gekreuzigt haben. Die Hohenpriester, Schriftgelehrten und Pharisäer fassten den Plan, Ihn umzubringen. Sie waren die Hauptschuldigen, wie es klar in den Evangelien steht (Matth. 26:66; Joh. 7:19; Apg. 3:15). Sie sahen ihre Macht und ihre Stellung bedroht. Darum handelten sie so. Diese Männer waren die Vertreter der Religion des jüdischen Volkes, und zwar anerkannte Vertreter. Wir sind gewohnt, sie als eine Gesellschaft von Heuchlern und Otternbrut zu betrachten (Matt 23: 29-33), gewissermaßen als scheinfromme Pfaffen. Das waren sie in den Augen der damaligen religiösen Juden aber keineswegs. Diesen erschienen sie durchweg als ehrwürdige, fromme Männer. Wir brauchen nur an Nikodemus zu denken, der unsern Herrn des Nachts aufsuchte. So werden ja auch die Priester und Pfarrer der Kirchen von den Gläubigen allgemein als ernst, fromm, aufrichtig und rechtgläubig angesehen.

Die Religion hat die Wahrheit Gottes gemordet. Eine unerhörte Tatsache, aber eigentlich ist diese Erkenntnis nicht überraschend- Die Geschichte der Religionen - die heutigen im besonderen - zeugt davon. Schon Sokrates, so heißt es, musste als Religionsfrevler sterben. Den biblischen Jeremia hätte beinahe das gleiche Schicksal ereilt Wer hat Arnold von Breseia, Hus, Savonarola, die Waldenser, die Hugenotten, die Wiedertäufer mit Feuer und Schwert umgebracht? Die offizielle Religion, die fromme Kirche ihrer Tage! Wie steht es dann heute mit den Religionen, mit den christlichen Kirchen? Sie haben doch so prächtige Kirchenbauten, feierliche Gottesdienste, christliche Gemeinschaften, Missionen usw.?

 

Wenn Jesus heute zurückkommen würde

 

Wenn der Herr heute erschiene, würde Er Glauben finden? Wie würde Er aufgenommen werden? Viele Gläubige bezeugen sicher: Wenn Jesus heute erscheinen würde - anbetend würden sie vor ihm niederfallen, wenn Er im Glanz irdischer Herrlichkeit und Macht erschiene. Dann würden die Menschen Ihm aus weltlich-fleischlichen Gründen zufallen.

Die Rückkehr Jesu als König der Könige beschreibt die Offenbarung ziemlich dramatisch:

 

“Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß,  genannt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.   Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupte sind viele Diademe, und er trägt (W. er hat) einen Namen geschrieben, den niemand kennt, als nur er selbst; und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name heißt: Das Wort Gottes. Und die Kriegsheere, die in dem Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, angetan mit weißer, reiner Leinwand. (Eig. weißer, reiner feiner Leinwand; Byssus) Und aus seinem Munde geht hervor ein scharfes, zweischneidiges Schwert, auf daß er damit die Nationen schlage; und er wird sie weiden mit eiserner Rute, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen.  Und er trägt auf seinem Gewande und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.“ Off 19:11-16 Elberfelder 1871

 

Aber so kommt die Wahrheit nicht, auch wenn es augenscheinlich danach aussieht. Das scharfe, zweischneidige Schwert aus dem Munde des Reiters ist ein Indiz für die Symbolhaftigkeit dieser und vieler anderer Aussagen der Offenbarung. Hier handelt es sich genauso, wie vor gut 2000 Jahren, um Worte, um die Wahrheit, für die Jesus so angefeindet wurde.

Sie kommt auch heute noch (in der Gestalt der wahren Jesusnachfolger) in äußerster Niedrigkeit. Sie erscheint ohne Rang und Titel, ohne Pomp und Pracht, in verächtlicher Gestalt. Die aber aus der Wahrheit sind, hören ihre Stimme (Joh. 18.-27) und folgen ihr mit großer Freude (Joh. 10:27). So erscheint die Wahrheit heute in der Welt. So würde der Herr auch heute unter uns Menschen erscheinen. Niedrig und einfach würde Er irgendwo auftreten. Sicher ohne theologisches Gewand und in keiner Kirche. Sehr einfach vielleicht, zu einfach für die Gebildeten und Gelehrten.

 

Wie werden Juden und Muslime auf die Rückkehr Jesu reagieren?

 


 

Jesus würde auch heute von den Religiösen verfolgt werden

 

Die Kirchen und meisten Glaubensgemeinschaften haben nicht mehr viel gemeinsam mit den frühen Christen. Das sich z.B. das Oberhaupt der katholischen Kirche nach wie vor als “Pontifex Rex” bezeichnet, wie zu Zeiten Jesu der Oberpriester des römischen Imperiums und gleichzeitig als Stellvertreter Christi, bestätigt nur die Prophezeiung, dass sich der oder die Antichristen sogar auf den Thron Jesu setzten werden. In Joh 8.44 werden die Eigenschaften des oder der Antichristen beschrieben. Die Geschichte der katholischen Kirche ist voll von Lug, Trug, Mord und Betrug. Schätzungsweise 120 Millionen Tote gehen auf das Konto der großen Kirchen durch Glaubenskriege, Verfolgung Andersdenkender und an Völkermord grenzender Missionierung. Selbst der Führungsanspruch des Bischofs von Rom beruht auf einer gefälschten Urkunde. Aber auch die meisten anderen Glaubensgemeinschaften von A-Z haben Jesus vom Thron gestoßen und gegen angeblich von Gott eingesetzte Stammapostel, Prophetinnen, treue und verständige Sklaven oder wie sie auch immer genannt werden, ausgetauscht.

Im angeblichen Namen Christi wurden und werden schamlos riesige Vermögen angehäuft. Die beiden großen deutschen Amtskirchen z.B. pochen noch heute auf die Einhaltung von Entschädigungs-Gesetzen aus der Zeit Napoleons, die eine Entschädigung für die Abschaffung der Leibeigenschaft (Menschen waren bis dahin sogar Eigentum der Kirchen) und anderer Machtinstrumente vorsahen. Und das obwohl Deutschland in der Zwischenzeit ein Kaiserreich, Diktatur und zwei Demokratien erlebt hat und zudem “die finanziellen Verluste” der Kirchen bereits mehrfach ausgeglichen wurden. Weiter erhalten die Kirchen auch in Zeiten großen Krisen fast 150 Milliarden direkte Zahlungen aus dem Staatshaushalt. Solche Kirchen lassen sich beim besten Willen nicht mit der Bibel oder den Aussagen Jesu Christi vereinbaren. Jesus würde eher als Feind der Kirchenführer auftreten, denn als ihr oberster Führer.

Alle religiösen und dogmatisch gebundenen Kreise werden Seinem Wirken eher mit äußerstem Misstrauen als mit Freude aus der Ferne betrachten. Die Theologen würden über Ihn lächeln, "Laienprediger" Ihn für einen Schwärmer halten. Viele den Kopf schütteln und warnen, denn der Herr wäre ihnen unbequem. Sein Tun erschiene ihnen bedenklich, gefährlich. Jesus würde sich mit unerhörter Vollmacht gegen die heutigen sittlichen, religiösen und gesellschaftlichen Zustände wenden. Aber auch gegen den Materialismus, gegen Scheinheiligkeit, Lieblosigkeit, Gesetzlosigkeit - kurzum: gegen alles Unrecht, dessen wir uns vielleicht noch nicht einmal richtig bewusst sind. Aber man sehe sich gezwungen, ihn ernst zu nehmen, denn wie bei seiner ersten Ankunft würde eine Wunderkraft von Ihm ausgehen, unglaubliche Dinge geschehen, die die Gemüter gewaltig erschüttern.

 

 


Aber was wäre dann die Folge von allem? Viele Hüter unserer kirchlichen und staatlichen Ordnung würden gegen Ihn einschreiten, Ihn hassen und verfolgen. Ans Kreuz heften könnte man Ihn heute zwar nicht mehr, aber man würde Ihn seelisch kreuzigen durch Hohn, Schmähung, Verleumdung, Entstellung Seines Wirkens und durch gesellschaftliche Ächtung.

 

In einer Zeit, wo die Menschheit glaubt, im Besitz höchster wissenschaftlicher Erkenntnis zu sein, hat sie kein Verständnis für Gottes lebendiges Wirken. Dabei spielt es keine Rolle, dass die sachliche Wissenschaft geprägt ist von teilweise haarsträubenden Irrtümern. Die Christenheit bildet sich ein, Jesus zu kennen, aber von einer wahren Erkenntnis über Gottes Sohn ist sie weit entfernt und somit auch nicht imstande, Ihm zu dienen.

 

Wie würden sich die politischen Mächte heute gegenüber Jesus verhalten?

 

Außer den Frommen und Religiösen waren noch andere Mächte an der Kreuzigung Jesu beteiligt. Die Priester und Schriftgelehrten hätten Ihn nicht in den Tod bringen können, wenn der römische Statthalter Pilatus schließlich nicht nachgegeben hätte. Oft wird Pilatus als charakterloser Feigling betrachtet, der mit der Kreuzigung Jesu einen Justizmord begangen hatte. Pilatus erkannte jedoch, dass Jesus nicht des Todes schuldig war, wie in Matt 27:11-26 zu lesen ist. In seinen Augen war Er ein harmloser religiöser Schwärmer, den man getrost freilassen konnte. Aber der jüdische Klerus ließ nichts unversucht, drohte sogar mit Aufruhr. Obwohl Pilatus wusste, das dies alles aus Neid und Eifersucht geschah, wusste er auch, wie verhasst die Römer bei den Juden waren und sie jede Gelegenheit zum Widerstand nutzten. Wie aber würde man in Rom mit einem Statthalter verfahren, der um der Parteinahme willen für einen religiösen Schwärmer seine politische Karriere aufs Spiel setzte? Und so gab er dann nach und sprach über Jesus das Todesurteil.

So wird eben in der Politik verfahren, auch heute noch. So wird die Wahrheit gekreuzigt. Pilatus lebt auch noch heute - überall in der Politik: Man fragt nicht nach Recht und Wahrheit. Die politischen Interessen allein sind maßgebend. Auch der moderne Staat tötet die Wahrheit und überliefert Jesus dem Tode. Genauso wie die Kirchen, die aus Machtstreben und Selbsterhaltungstrieb schon viele unheilvolle Allianzen eingegangen sind. Sogar mit ihren größten Feinden, wie die willfähige Kooperation der großen Kirchen mit der Nazi-Diktatur im Dritten Reich zeigte. Manche sonntäglichen Predigten in dieser Zeit unterschieden sich in ihrer judenfeindlichen Hetze kaum von denen der Nazischergen. Wie wären die beiden Weltkriege verlaufen, wenn die Kirchenführer ihren Gläubigen den Kriegsdienst untersagt hätten?

Pilatus hat die Probe nicht bestanden. Aber wie hätten wir uns verhalten? Stehen wir immer zum Recht, zur Wahrheit? Oder schließen wir bei Bedarf gerne irgendwelche Kompromisse? Fragen wir uns alle selbst: Stehen wir fest, wenn es gilt, für Christus einzustehen und die Wahrheit zu bekennen, wenn sie von allen laut verachtet wird? Zuviel Zuversicht ist hier mit Sicherheit fehl am Platz.

 

Warum sich das gewöhnliche Volk von Jesus abwandte

 

Nun fragen wir weiter: Gab es im weiten jüdischen Land nicht viel gewöhnliches Volk, das Jesus zugejubelt hatte und auf Seiner Seite stand? Hatten sich nicht Menschen um Ihn geschart, die unzufrieden waren mit den herrschenden Zuständen, die nach Wahrheit dürsteten und erkannt hatten, dass diese in Jesus erschienen war?

Anfangs herrschte doch großer Jubel beim Einzug Jesu in Jerusalem! Wo waren die Scharen, die die Straßen säumten? Sie ließen Jesus schließlich im Stich - eingeschüchtert, irregeführt und aufgewiegelt ausgerechnet durch das Geschrei der Priester und Pharisäer. Selbst die nächsten Anhänger hatten sich bekanntlich versteckt oder ihn verleugnet.

Allein musste Jesus Seinen Todesweg gehen. Nach wie vor ein schreckliches Schauspiel, auch wenn die Bibel immer wieder darauf hinweist, dass dies zur Erfüllung der Prophezeiungen geschehen musste. Auch heute noch wird Jesus gekreuzigt: durch die verweltlichte Christenheit, den Staat und die Gesellschaft.





 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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