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In den vielen Stellen der Bibel, wo vom Kreuz oder der Kreuzigung Jesu die Rede ist, findet sich das griech. Wort : stauros  od. stauron

Das Wort stauros bezeichnete im klassischen Griechisch zunächst ein aufrecht stehendes Holz oder eine Palisade. Erst im weiteren Verlauf der Geschichte als das allgemeine Koinegriechisch (1. Jhrdht.) immer mehr Verbreitung fand, wurde das Wort auch als Bezeichnung für das Kreuz verwendet.

Das sich der Sinn von Wörtern erweitern, bzw. verändert, kann an einem anderen griech. Wort verdeutlicht werden. Z.B. hatte das Wort griech. Wort "Äon" ursprünglich die Bedeutung von Zeitalter, Lebenszeit. Später kam die Sinnbedeutung von Ewigkeit hinzu.


Jesus Christus starb an einem Hinrichtungspfahl mit einem Querbalken, darüber gibt es keinen Zweifel, denn das Hinrichtungsinstrument der Römer in den Jahrhunderten ihrer Herrschaft war nun mal das Kreuz (= geschichtl. Tatsache).

Selbst in einer Darstellung aus den 2. Jhrdt. wird von einem Heiden (der nicht an Jesus glaubte) unwillkürlich bezeugt, dass Jesus an einem Kreuz starb.

"Euer Gott muss ein Esel sein!"
So lautet der dargestellte Inhalt auf dieser Kritzelei aus dem 2. Jahrhundert!

Ein Gekreuzigter als Inbegriff der Liebe Gottes? Für die Heiden der Antike ist es eine Eselei. Für rechtgläubige Juden und Muslime bis heute ein abwegiger,  ja gotteslästerlicher Gedanke. Für moderne, liberale Erfolgsmenschen eine Peinlichkeit. Für Zeugen Jehovas ein heidnisches Symbol. Für gläubige Christen nach wie vor das Um und Auf ihres Glaubens.

Die älteste uns erhaltene Darstellung des Gekreuzigten ist kein frommes Andachtsbild, sondern ein Spottbild aus der Zeit der Christenverfolgung: Eine Wandkritzelei auf dem Palatin in Rom zeigt den Gekreuzigten mit Eselskopf, davor einen Gläubigen, darunter die spöttischen Worte: "Alexamenos betet seinen Gott an".

Der heidnische Karikaturist kann offensichtlich nicht verstehen, warum sein Bekannter Alexamenos der Religion des Gekreuzigten nachläuft.

Tatsache ist, das das Kreuz, z.B. bei den Babyloniern und der einfache Pfahl, wie z.B. bei den alten Germanen, und in vielen weiteren Kulturen und Völkern der vorchristlichen Zeit, verehrt wurden.

So sollte es unter Christen natürlich nicht sein. Paulus warnte uns davor in 1. Korinther 10:14: "Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst!"
Die ersten Christen machten sich kein Bildnis um es anzubeten, sondern sie wussten, wenn vom Kreuz die Rede war, was in Wirklichkeit dahinter stand und welche Tat Jesus Christus für uns vollbrachte.

Das Kreuz ist für uns also in keinster Weise ein Götzenbild, da wir es weder verehren noch anbeten. Daher ist es auch nicht verkehrt, wenn ein Christ das Kreuz als äußeres Zeichen seiner Überzeugung ein Kreuz als Schmuck trägt. Der Apostel Paulus schreibt: "Ich jedoch will auf nichts anderes stolz sein, als auf das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus. In diesem Kreuz ist die Welt für mich gekreuzigt und ich für sie." Und weiter: "Das Wort vom Kreuz ist nämlich für die, die verloren gehen, eine Dummheit, aber für uns, die gerettet werden, ist sie Gottes Kraft" (Galater 6:14; 1. Korinther 1:18). Es ist ein großer Unterschied, ob ich mir einen Gegenstand zum Abbild, also zum Götzen mache, oder ob ich damit meine Überzeugung zeige.

Paulus selbst sieht im Kreuz kein Mordinstrument, sondern im Kreuz die Erlösung. Im Kreuz haben wir die Erlösung durch Christus, dass meint Paulus. Das Kreuz war in römischer Zeit bekanntermaßen eines der brutalsten Marterinstrumente die es gab und doch war es für den Apostel Paulus kein solches, sondern er rühmte sich sogar des Kreuzes. Das ist der Unterschied, weil es damals den Ungläubigen eine Torheit war von einem Mordinstrument als von einer Erlösung zu sprechen. Die Griechen liebten die Weisheit. Doch das Wort vom Kreuz (dem furchtbaren Mordinstrument der Römer) war nichts, das ihren Wissensstolz angesprochen hätte, ja sie verachteten es sogar.

Die Botschaft des Kreuzes widerspricht allem, was Menschen für wahre Weisheit halten. Viele haben es damals nicht verstanden und leider verstehen es viele heute auch nur wenige.

 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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