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Ein Hundetrainer wollte sich aus einem Wurf mit 7 Schäferhund-Welpen ein geeignetes Tier aussuchen und wurde gebeten, das schwächste Tier zum Töten auszuwählen, da es nur für sechs Welpen Papiere gibt. Er wählte sich einen kräftigen Rüden und sortierte den kleinsten Welpen aus, eine Hündin mit einem kleinen Fellfehler an den Pfoten. Aber das dieses Tier getötet werden sollte, gefiel ihm überhaupt nicht.

Doch noch ehe er dies ansprach, schnappte sich seine Frau den Winzling, wickelte ihn in ein Stofftaschentuch und steckte beides in ihre Jacke. Heilfroh über diese Entscheidung fuhr das Ehepaar nach Hause. Die nächsten Tage und Wochen waren sehr anstrengend: Alle zwei Stunden benötigte die kleine Schäferhündin Nahrung. Die Wochen und Monate vergingen und aus dem Welpen wurde eine kräftige Hündin, sehr gelehrig und folgsam - bis auf einen Punkt: Wenn Frauchen erschien, war es aus damit, sie hatte nur noch ihre Retterin im Blick.

Die Hündin starb vor einigen Jahren und hatte ihren Eigentümern über ein Jahrzehnt nur Freude bereitet. Heute erinnert noch ein Foto am Esszimmertisch und ein Schrank voller Pokale an sie. Sie war das einzige Tier aus dem ganzen Wurf, dass Wettbewerbsqualitäten hatte. Der ursprünglich ausgewählte Rüde hatte zudem auch noch einen Erbfehler.

(Zugetragen im hessischen Korbach)

 

Mitgefühl, Mitleid oder Erbarmen sind Eigenschaften, die nur wir Menschen haben. Diese Eigenschaften sind selbstlos, d.h, sie werden erbracht, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder zu fordern. Sie stehen für eine starke Anteilnahme am Leid oder an der Not anderer, verbunden mit dem Drang, ihnen zu helfen oder sie zu trösten.

Vielen Wissenschaftlern sind sie ein Rätsel, da sie überhaupt nicht in das Schema der Evolutions-Theorie passen, wonach nur der Stärkste überleben soll und wird. Manchmal scheinen Menschenaffen Ansätze von Mitgefühl zu zeigen, doch nach der Primaten-Forscherin Jane Goddall dienen diese Beobachtungen nur dem Zweck, Nahrung oder Sex zu bekommen.

 

Im Bilde Gottes geschaffen

Die Bibel ist hier schon viel weiter und gibt eine plausible Erklärung: Wir sind mit allen Eigenschaften geschaffen worden, die Jehova Gott hat. So sagt die Heilige Schrift in 1Mo 1:26:

Dann sagte Gott: "Laßt uns Menschen machen nach unserem Bilde, die uns ähnlich sind! Sie sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über alle Landtiere und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht." “(Bruns+)

Welche Eigenschaften der Schöpfer und somit auch wir haben, zeigt die Bibel an anderer Stelle:

Die Frucht des Geistes [ Die Frucht, die der Heilige Geist hervorbringt.] aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.

Dergleichen wird durch kein Gesetz verboten [ Weil die Frucht des Geistes in keinem Stück von einem Verbot des Gesetzes getroffen wird, so kann auch die Freiheit derer, die sich vom Geist leiten lassen, nie mit dem Gesetz des Alten Bundes im Widerspruch stehen. Es kommt eben nur darauf an, daß sich die Gesetzesfreien auch stets vom Geist leiten lassen. Dazu sind sie aber durch die Taufe befähigt.] . (Gal 5:22,23 Albrecht 1926)

Eine andere Bibelstelle stellt folgende sehr wichtige Frage:

Angenommen, jemand hat alles, was er in der Welt braucht. Nun sieht er seinen Bruder oder seine Schwester Not leiden, verschließt aber sein Herz vor ihnen. Wie kann da die Liebe Gottes in ihm bleiben und er in ihr?” (1.Joh. 3:17 Gute Nachricht)

Warum ist diese Frage so wichtig?

Jehova selbst ist das hervorragenste Beispiel für die weiter oben beschriebenen Eigenschaften von uns Menschen. Und er kann uns veranlassen, mit anderen Erbarmen zu haben. Menschen, die ihm, bzw. seinem Sohn Jesus Christus nachfolgen wollen, tun gut daran, an den in Gal. 5:22,23 aufgezählten Eigenschaften zu arbeiten und auch anzuwenden.

Die Geschichte am Anfang des Beitrags ist ein gutes Beispiel dafür, dass viele Menschen auch ohne große oder sogar keinerlei Bibelkenntniss vieles unbewusst von dem im Leben umsetzten, was Gott von uns erwartet. Das Ehepaar hat keinen Lohn für ihr Mitgefühl erwartet und doch soviel erhalten. Jehova Gott verheißt denen, die nach seiner suchen, sehr viel, unglaublich viel. 

Der Barmherzigkeit des Schöpfer haben wir nicht nur unser Leben zu verdanken, sondern können ein sinnvolles, buntes und vielfältiges Leben führen. Dank der Barmherzigkeit unseres Vaters werden wir irgendwann nicht mehr unter der Bürde der ererbten Sünde leben, bzw sterben müssen. Durch die Liebe, die uns sein Sohn Jesus Christus mit seinem Tod am Pfahl oder Kreuz entgegenbrachte, haben wir irgendwann die Chance auf ein neues, ewiges Leben entweder auf einer paradiesischen Erde oder an der Seite des Königs aller Könige.

 

 

 

 

 

 

 
 

Biblische Szenen

 
 
 
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