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Die wahre "Kirche" ist auch keine sichtbare Institution, sondern sie ist "unsichtbar"

 
 
(John Wyclif, 1330-1384, englischer Philosoph, Theologe und Kirchenreformer, seine Schriften waren geächtet, 30 Jahre nach seinem Tod als Ketzer verurteilt, seine Gebeine ausgegraben und verbrannt)

Nicht jedes Mitglied einer Kirche, Gemeinde oder Organisation ist ein von Gott berufener Christ. Die wahre Kirche umfasst alle jemals von Gott erwählten Menschen, die nur zum Teil Mitglieder in religiösen Organisationen sind/waren. Diese Menschen bilden die Ekklesia, die herausgerufene Gemeinde Christi: 

Alles hat Gott ihm unterworfen [ Ps. 8,7.]. Ihn aber, aller Dinge Haupt, hat er gesetzt zum Haupt der Kirche: Sie ist sein Leib, und sie ergänzt ihn, der fort und fort in allen wird ergänzt [ Die Kirche ergänzt Christus, weil er als das Haupt nicht ohne Leib sein kann. Und Christus wird fort und fort in allen Gliedern seines Leibes ergänzt, indem durch die fortwährende Arbeit des Heiligen Geistes mehr und mehr in jedem Glied das zum Vorschein kommt, wodurch Christi Bild vollständig wird und er immer deutlicher Gestalt gewinnt (Gal. 4,19).] . (Eph. 1:22+23 Albrecht 1926)

Nur Gott weiß, wer berufen ist. Kein Mensch kann einem anderen diese Berufung absprechen oder garantieren. Jan Hus, ein Prager Prediger und Universitätsdozent, verbreitete diese biblischen Aussagen in der Tradition des John Wyclif und stellte damit die Daseinsberechtigung großer Kirchen-Organisationen in Frage und starb 1415 wie viele andere Kirchenkritiker auf dem Scheiterhaufen. Jan Hus wurde Wegbereiter eines Christseins außerhalb von Kirchenstrukturen, wie es dann auch von den Täufern und den Pietisten praktiziert wurde. 

"Denn es ist nur ein Gott und nur ein Mittler zwischen Gott und Menschen; dieser Mittler ist Christus Jesus infolge seiner Menschwerdung." (1.Tim.2:5 Gerber) 


Bei diesem "Priestertum aller Gläubigen" werden außer Christus andere Mittler (wie Priester, Pastoren, Heilige oder Führungsgremien) zwischen Gott und Mensch abgelehnt. Diese Christen treffen sich in kleinen Gruppen, z.B. Hauskreisen, in denen gemeinsam, gleichberechtigt und bewusst frei von traditionellen Lehrmeinungen in der Bibel studiert wird und sich beim Umsetzen dessen im Alltag gegenseitig unterstützt.

Diese Orientierung am Wort Gottes ist leider in vielen Kirchen nicht mehr anzutreffen. Landeskirchen langweilen damit, dass die im günstigen Fall gute Predigt in einen monotonen Liturgie-Rahmen gezwängt wird. Manche Freikirchen überbieten sich dagegen in dem Bemühen, modern zu wirken: Die Predigt wird eine unterhaltsame Rede zu Lebenshilfefragen, zwischen poppiger Musik und dem anschließenden "Kirchenkaffee", der das als besonders hohes Gut angesehene Gemeinschafts-Gefühl stärken soll. Hier besteht die Gefahr, dass der Mensch sich selbst statt Gott feiert und Gemeinde- Aktivitäten in den Mittelpunkt geraten.

Andere neuzeitliche Gemeinschaften, wie z.B. Jehovas Zeugen, haben das Hauptprinzip durch Christus zwar noch auf dem Papier stehen, aber tatsächlich spielt Jesus mittlerweile nur noch eine Nebenrolle, immer mehr verdrängt durch den menschlichen "Treuen und verständigen Sklaven" , der sich sogar als "Sprachrohr Gottes" bezeichnet.

Die Mitgliedschaft in einer kirchlichen Organisation ist also nicht unbedingt Ausweis einer geschehenen Berufung durch Gott, kann aber durchaus ein Hinweis sein. 

 
 

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